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1.Landesligajahr - Saisonrückblick Die
letzten Minuten sind gespielt, die letzten Tore erzielt und die letzten
Gegner aus unserem wunderschönen Stadion gejagt – Zeit, um die Saison
noch einmal Revue passieren zu lassen, oder um es im Fußballer-Jargon
zu sagen: Paroli laufen zu lassen. Unterm Strich steht für das „weiße
Ballett“ aus Ohe der vierte Platz. Alle Achtung, mag man denken, nicht
schlecht für einen Aufsteiger. Andererseits sind wir der schlechteste
Aufsteiger der Liga, und man wird das Gefühl nicht los: Normalweise hätte
sogar mehr drin sein können für uns. Aber was war schon normal in einer
Saison, in der die Winterpause mehr als vier Monate dauerte, in der die
Aufsteiger am Ende die Plätze eins und vier belegen, in der Matze nur
dreimal im Urlaub war, in der Latschie trotz seines Körpers auf unfassbare
30 Einsätze kam und in der Knullov und Schu wieder nicht geheiratet haben?
Doch
der Reihe nach: Zu unserer Landesliga-Premiere gastierte der SV Curslack-Neuengamme
bei uns. Am Ende der 90 Minuten trennten sich beide Teams mit 1:1, und
beide Trainer waren sich einig, ein gutklassiges Spiel zweier ambitionierter
Mannschaften gesehen zu haben. Siege beim SC Vier- und Marschlande (3:0),
gegen den TuS Hamburg (5:1) und bei Wandsetal (3:2) sorgten zum einen
für einen aus Oher Sicht tollen Start und nährten zudem die Hoffnung,
auf lange Sicht oben mitspielen zu können. Diesbezüglich war die Partie
zu Hause gegen den mäßig aus den Startlöchern gekommenen Aufstiegskandidaten
Eintracht Norderstedt richtungweisend. Leider verloren wir unglücklich
und auch unverdient mit 2:3 – der Anfang von einer kleinen Minus-Serie,
die von einigen als Heimkomplex gedeutet wurde. Während auswärts vieles
klappte (3:0 in Börnsen und beim ETV), wurden die Heimspiele gegen Bramfeld
(1:3) und Europa (1:2) verdient verloren. Spätestens nach dem 1:1 beim
SC Concordia II schien der Anschluß nach ganz oben verloren. Das 4:0 gegen
den VfL Lohbrügge war dann eine Super-Antwort auf die Geschichte mit dem
Heimkomplex, aber die Wende zum Besseren war es vorerst nicht. Es folgte
ein unnötiges 0:2 in Dassendorf _ die letzte Niederlage vor der Winterpause.
In den vier noch ausstehenden Spielen wurden drei Siege (3:1 bei Vorwärts,
3:0 gegen Örnek, 5:0 bei Sperber) und ein Unentschieden (1:1 gegen GSK
Bergedorf) geholt.
Gefühlte
sechs Lichtjahre und drölf Kubiktonnen Schnee pro Quadratzentimeter später
begann dann schon wieder die Rückrunde. Ganz bitter, dass sich Piet schon
in der ersten Partie bei Eintracht Norderstedt (2:3) schwer verletzte,
das hat uns schon arg geschwächt und vor allem in Norderstedt drei Punkte
gekostet. Wiederum beinahe zwei Monate später, man schrieb den 5. April
(normalerweise sind zu diesem Zeitpunkt noch 7, 8 Spiele zu absolvieren)
startete dann der Fußball-Marathon – mit einem Erfolgserlebnis: Der 3:2-Sieg
in Bramfeld ließ letzte Hoffnungen auf Platz zwei am Leben erhalten, das
folgende 1:1 bei Lohbrügge machte ebenfalls Mut, auch wenn es nicht näher
an die Spitze brachte. Allerdings ist es nicht ganz von der Hand zu weisen,
dass wir in den wirklich wichtigen Spielen der Saison Riesenchancen liegengelassen
haben. So zum Beispiel am 11. April, als wir zu Hause den Einzug ins Viertelfinale
des Oddset-Pokals leichtfertig verspielten (2:3 gegen Egenbüttel). Und
auch am 25. April: Nachdem wir uns mit Siegen gegen Croatia (4:2), Dassendorf
(1:0) und Curslack (3:1) wieder an die Top 4 der Liga herangekämpft hatten,
patzten wir gegen den SC Vier- und Marschlande, natürlich zu Hause (1:2)
– eine herbe Enttäuschung. Immerhin: Die Mannschaft bewies Moral, gab
nicht auf, stellte den Kontakt zur Spitze durch Siege gegen Vorwärts/Wacker
(2:0) und den TuS Hamburg (3:1) wieder her – ehe das 1:5, übrigens das
zehnte Spiel innerhalb eines Monats, bei GSK Bergedorf das Ende der verhaltenen
Aufstiegsträume darstellte. Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern,
dass wir von den noch ausstehenden acht Spielen sechs gewannen (3:0 gegen
Wandsetal, 4:0 gegen Croatia, 3:0 gegen Börnsen, 4:2 bei Europa, 7:0 gegen
Sperber und 8:1 gegen den ETV) und zwei unentschieden spielten (0:0 gegen
Cordi II und 4:4 bei Örnek).
Fazit:
Am Ende belegen wir den vierten Platz – eine für einen Aufsteiger beachtliche
Plazierung, die uns alle stolz machen sollte. Und dennoch wird man, wie
eingangs erwähnt, das Gefühl nicht los, dass letztlich sogar mehr drin
gewesen wäre. Wichtig ist jedoch, dass wir als Mannschaft zusammengehalten
haben, dass wir Ohe in der Landesliga-Landkarte fest verankert haben und
vor allem, dass wir Spaß hatten. Ich erinnere bei dieser Gelegenheit nur
kurz an den Einsatz von Matte Rauls bei Sperber. Oder an Piets (Schön,
dass Du bei uns warst!) Super-Einstand gegen den TuS Hamburg. Oder an
Piet, als er das eine mal vor dem Nachhauseweg noch ein Bier getrunken
hat. Oder an ein, zwei Klabber-Abende (Wie steht`s eigentlich, Schu? 20:1?).
Und vor allem an die legendären Festivitäten nach den Spielen in Börnsen
(autsch!), beim ETV (Wer hat eigentlich den Schuh?), zweimal gegen Lohbrügge,
bei Curslack (diese Knobel-Amateure!), gegen Sperber (`54, `74, `90, 2006
. . .) und sogar nach dem 1:5 bei GSK (Ist mittlerweile ne Wurst fertig,
Kocker?). Alles in allem läßt sich also sagen, dass es eine schöne Zeit
war, zu der alle ihren Teil beigetragen haben. Das ist es ja eben, was
eine Mannschaft ausmacht.
In
diesem Sinne: Weiter so, vielen Dank, dass ich dabeisein durfte und viel
Erfolg für die Zukunft!
Niels "Kornsky" KörnerDie Abschlusstabelle
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Wir bleiben die beste Auswärtsmannschaft der Liga -
Hier die aktuelle
Auswärtstabelle! (23.05.06)
Wer hat die meisten
Zuschauer in der Liga ??
Die Nr.1 sind
wir !!
Landesliga Hansa-Staffel
2005/06 (Stand 26.02.2006) Zuschauertabelle
Im Spiel gegen Norderstedt hatten wir zuhause 316
zahlende Zuschauer!
Die höchste Zuschauerzahl hatte die Begegnung
SC Sperber gegen Vorwärst Billstedt mit 443.
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- mit freundlicher
Genehmigung des SC Vier- und Marschlande -
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